Freelancer-Kompass 2017: Darum solltest du JETZT Freelancer werden

Das vergangene Jahr war ein erfolgreiches, wenn du dich als Freelancer auf die Suche nach lukrativen und spannenden Projekten gemacht hast. Das geht aus einer aktuellen Studie der Projektplattform freelancermap hervor. Wenn du bislang in einem Angestelltenverhältnis beschäftigt warst, ist JETZT genau der richtige Zeitpunkt deinen nächsten Karriereschritt zu gehen. Vor allem finanziell lohnt sich das flexible Beschäftigungsmodell, aber auch die Work-Life-Balance kann sich sehen lassen. Der „Freelancer-Kompass 2017“ klärt auf.

Umfangreiche Marktstudie – Drei Monate, 1.112 Teilnehmer und 46 Fragen

In 46 Fragen ermittelte das Nürnberger Unternehmen aussagekräftige Trends für Freelancer, Freiberufler und Selbstständige aus den Bereichen IT und Engineering. Online konnten registrierte Nutzer und Besucher der Plattformen freelancermap.de, freelancermap.at und freelancermap.ch ihre Tendenzen zu Finanzen, Selbstständigkeit, Demografie und Ausblick 2018 geben. In einem Zeitraum von drei Monaten erhielt freelancermap 1.112 vollständig ausgefüllte Fragebögen, die verlässliche Aussagen über den State Of The Art im Freelancer-Geschäft liefern.

It’s all about the Stundensatz: Von D-A-CH-Region bis Gendergap

Der durchschnittliche Stundensatz für Freelancer liegt derzeit bei 87,36 Euro. Doch: Deutsche Freelancer sind klar im Hintertreffen. Während in Deutschland der Stundensatz im Schnitt 84,40 Euro beträgt, erhalten Österreicher 90,98 Euro pro Stunde und Schweizer gar 116,97 Euro. Grund dafür sind aber auch die höheren Lebenshaltungskosten in den Nachbarländern. Und wie sieht es mit den Unterschieden zwischen männlichen und weiblichen Freelancern aus? Stichwort: Gendergap.

Die Umfrage ermittelte nämlich außerdem, dass Männer im Schnitt 87,64 Euro pro Stunde verdienen, bei Frauen hingegen liegt der Stundensatz bei 84,62 Euro. Der Unterschied von „nur“ drei Euro zeigt, dass weibliche Expertinnen durchaus gefragt und fast gleichwertig entlohnt werden – die Gendergap wird kleiner, zumindest im Freelancer-Bereich.

Stundensatzvergleich Geschlecht

Wer verdient am meisten?

Knapp die Hälfte aller Teilnehmer gab an, aus Bayern oder Nordrhein-Westfalen zu kommen. Im nationalen Vergleich zeichnet sich eine deutliche Tendenz ab, die Zahl der Freelancer von Nord nach Süd sowie von Ost nach West steigt deutlich. Gerade einmal 0,63 Prozent der Befragten wohnt in Mecklenburg-Vorpommern, die weiteren neuen Bundesländer finden sich ebenfalls in dieser Hinsicht am Ende des Rankings wieder. In Hamburg und im Saarland verdienen Freelancer in der Regel über 90 Euro pro Stunde und sind damit Spitzenreiter. Schlusslicht der Verdiensttabelle ist Sachsen, hier steht der Stundensatz bei gerade einmal 70,30 Euro. Mehr zum Thema Stundensatz findest du in diesem Artikel.

  Stundensatzvergleich Deutschland

Selbst ist der Freelancer: Festanstellung als No-Go

Einmal Freelancer, immer Freelancer – Über 80 Prozent der Teilnehmer sieht sich zukünftig nicht mehr in einem festen Anstellungsverhältnis. Knapp 14 Prozent liebäugeln jedoch mit einer langfristigen Beschäftigung, vorausgesetzt das Gehalt stimmt. Gerade einmal 1,71 Prozent streben danach dem Freelancer-Dasein den Rücken kehren.

Beschäftigung wechseln Freelancer

SAP, Beratung und IT – In diesen Fachgebieten sind Freelancer gefragt

Die meisten Freelancer arbeiten in den Fachgebieten Beratung, Management, Entwicklung und IT-Infrastruktur. Auffällig hierbei ist, dass SAP-Experten pro Stunde 105 Euro erhalten, was knapp 40 Euro mehr sind, als der Satz den Freelancer in den Bereichen Grafik, Content und Medien vorweisen können.

Stundensatz nach Fachgebiet

Unabhängigkeit als großer USP, schwankendes Einkommen bleibt Nachteil

Wenn du dich für eine Freelancer-Tätigkeit entscheidest, kommst du in den Genuss zahlreicher Vorteile. Die Teilnehmer der Umfrage sahen speziell die Unabhängigkeit (57,91 Prozent), die freie Zeiteinteilung (55,04 Prozent) und die eigene Entscheidungsfreiheit (44,42 Prozent) als die größten Vorteile. Jedoch gibt es auch negative Seiten: Das schwankende Einkommen, die Auftragsakquise und der Zahlungsverzug sind die dominierenden Sorgen der Freelancer, auf die man sich erst einmal einstellen muss.

Ausblick: Du solltest JETZT Freelancer werden

Der Freelancer-Kompass 2017 zeigt deutlich, dass Freelancer sehr zufrieden mit ihrer flexiblen Anstellung in unterschiedlichen Unternehmen sind. Und: Auch das Geld stimmt und wird in Zukunft wohl weiter steigen. Der durchschnittliche Stundensatz liegt mit 87,36 Euro fünf Euro über dem des letzten Jahres. Fast 40 Prozent der Freelancer werden den Lohn pro Stunde im kommenden Jahr erhöhen, etwas mehr als die Hälfte der Befragten gab an, an den derzeitigen Preisen festzuhalten.

Stundensatzentwicklung

Mehr Informationen findet man im aktuellen Freelancer-Kompass 2017 unter folgendem Link: www.freelancermap.de/marktstudie

Expertenporträt Thomas Maas – CEO

Bevor Thomas Maas 2011 als Projektleiter bei freelancermap einstieg, war er bei Immowelt unter anderem im Produktmanagement tätig. Sein beruflicher Werdegang begann mit einer Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann. Dort stellte er fest, dass er nicht nur Spaß am Verkaufen hatte, sondern vor allem daran mit Menschen zu reden und diese von seinen Ideen zu überzeugen. Seine Vorliebe für das Internet entfaltete sich dann im anschließenden Studium der Wirtschaftsinformatik an der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm. Da Maas schon immer im technischen Bereich tätig war und selbst als Freelancer für Firmen Webseiten baute, festigte sich bei ihm schnell der Wunsch, webbasiert zu arbeiten. Heute setzt er sich als CEO von freelancermap mit großer Leidenschaft dafür ein, dass sich auf der Plattform professionelle Freelancer, Freiberufler, Selbstständige und Unternehmen für die Arbeit an spannenden Projekten zusammenfinden können.

Über freelancermap

Als Pionier der digitalen Auftragsvermittlung hat sich freelancermap auf Auftraggeber und hoch qualifizierte Freelancer der IT- und Engineering-Branche spezialisiert. Das Unternehmen wurde 2005 als offener Marktplatz gegründet und wuchs seitdem zu einer verlässlichen Anlaufstelle für die Suche nach Experten und Auftragsprojekten. Der jährlich erscheinende Freelancer-Kompass ist eine umfangreiche Studie von freelancermap und zeigt Trends und Tendenzen zu aktuellen Entwicklungen auf dem Freelancer-Markt auf. Geschäftsführer der Nürnberger Experten-Plattform ist Thomas Maas.

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